Happy 4th Survival Day! Mein Energiehaushalt vier Jahre Post-Chemo, Isolation in Corona Zeiten und die Bedeutung einer Morgenpraxis

Vor fast genau vier Jahren, am 21.3.2016 habe ich das letzte Mal ein Krankenhaus für eine Chemotherapie verlassen. Seither hat sich in meinem Leben so viel verändert, wie ich es mir an diesem Tag nie hätte vorstellen konnte. Solche markanten Tage sind ja immer gute Anlässe zum Rückschau halten.

Im heutigen Artikel möchte ich ein bisschen darüber reflektieren, wie sich mein Energiehaushalt nach meiner Krebserkrankung so entwickelt hat, wo ich heute stehe, und wie die aktuelle Situation mit Corona und Solidarität durch Kontaktvermeidung sich auf mich auswirkt. Ich möchte mit Euch teilen, wie es mir hilft, eine feste Morgenpraxis zu haben.

Tumorfatigue und mein Energiehaushalt oder das Spektrum Bagatellisieren und Dramatisieren

Gestern habe ich zufällig wieder einen Krebsratgeber in der Hand gehabt, zum Thema Fatigue / chronische Erschöpfung nach Chemotherapien oder sonstigen Krebsbehandlungen (Link). Ich habe wieder gemerkt, wie viele Publikationen von Krebshilfen bei mir genauso viel Stress, wie Erleichterung auslösen. Erleichterung verspüre ich, wenn ich lese, dass etwas, was bei mir Thema ist oder ich empfinde, auch andere Menschen teilen und es dafür medizinische Wörter und Ideen dazu gibt. Stress spüre ich aber auch, weil darin nicht immer nur bestärkende, sondern auch beängstigende Texte und Erfahrungen angesammelt sind oder medizinische Aspekte als einzementierte Wahrheiten dargestellt werden.

Jedenfalls habe ich zu dieser Broschüre gegriffen, weil ich mich gefragt habe, ob ich eigentlich (noch) Tumorfatigue habe, wie belastbar ich mich fühle und, was medizinische Fachleute über mich mit meiner Geschichte sagen würden. Ich habe nach meiner Behandlung oft Witze gemacht, wie mein gefühltes Alter denn ist. Ich hoffe, dass das nicht altersfeindlich hinüberkommt. Wie ich ja selber weiß, hängt Energie und Fitness nicht nur mit Alter, sondern auch dem eigenen Körper, chronischen Erkrankungen, Befähigungen und den gesellschaftlichen Positionierungen von Menschen zusammen. Für mich war es einfach eine Möglichkeit etwas zu benennen, dass meinem Gefühl entsprach; nämlich, dass ich aufgrund meiner Erkrankung (weit) weniger Energie hatte und habe als durchschnittlich andere Menschen in meinem Alter. So war ich die ersten Monate nach dem Jahr Chemotherapie vielleicht um die 70, dann mal 60, dann vielleicht in meiner Phantasie Mitte 40 und so weiter. Heute finde ich das mit dem gefühlten Alter gar nicht mehr so passend, aber wenn ich jetzt in mich hineinfühle, kommt mir so eine Prozentzahl von 75%. Ich glaube, ich fühle mich gerade zu 75% körperlich belastbar, wie vor der Erkrankung. Ob das medizinisch als Tumorfatigue zählt, oder einfach das Leben an sich ist, weiß ich nicht.

In einigen Ratgebern und Ressourcen zum Thema Fatigue habe ich die Metapher kennengelernt mit dem eigenen Energiehaushalt wie mit Geld zu denken. Wenn ich beispielsweise 15€ täglich zur Verfügung habe, muss ich mir dieses Geld für die Aktivitäten des Tages einteilen.Wenn ich 3€ zum frühstücken und dann 6€ für einen Museumsbesuch ausgebe, bleiben für den Nachmittag noch 6€ über. Genauso können Menschen den Tag planen. Wenn einkaufen, kochen und einen Freund treffen zusammen schon 12 Energiepunkte ausmachen, dann muss ich mir die restlichen drei gut einteilen.
Ich habe das nicht mit der Geld -metapher gearbeitett, aber generell versucht in den letzten Jahren mein Leben so zu gestalten, dass ich sehr sorgsam mit meiner Energie umgehen. Dazu zählt es Aktivitäten zu haben und Menschen zu treffen, die mir Energie geben und solche Sachen versuchen einzuschränken, die mir Energie nehmen. Gleichzeitig versuche ich liebevoll mit mir zu bleiben, wenn es Tage gibt, an denen meine Energiebilanz sehr niedrig ist. Beispielsweise merkte ich, dass Alkohol etwas ist, was mich körperlich wirklich belastet, genauso wie Zeit auf Facebook zu verbringen und Nachrichten zu schauen. Dies merke ich besonders deutlich in der letzten Woche, in der ich meistens zuhause war und versucht habe, mit der Informationsflut zum Corona-Virus umzugehen und auf Facebook mich zu den neuen Möglichkeiten, der online Angebote zu informieren. Ich fühle mich seit einer Woche total erschöpft und ausgelaugt!

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Ich habe ja lange Zeit im Bereich der Prävention von sexueller und anderer Gewaltformen an Kindern und Jugendlichen gearbeitet. In diesem Bereich wird oft davon gesprochen, dass um auf einen Vorfall von Grenzüberschreitungen oder Gewalt gut zu reagieren, es wichtig ist, die Situation richtig einzuschätzen. Dabei bewegen sich Einzelpersonen und Teams immer im Spannungsfeld von Bagatellisieren und Dramatisieren, beeinflusst von der eigenen Geschichte, Prägungen und Erfahrungen.
Ich habe dieses Bild als genau passend gefunden, auch für meine Situation als Überlebender anzuwenden. Ich merke, dass ich mich genauso auf diesem Spektrum zwischen Bagatellisieren und Dramatisieren befinde und darin an unterschiedlichen Tagen, Phasen und Momenten hin und her wandere.Ich habe eine Graphik dafür gezeichnet, mit ein paar Gedanken zu den jeweiligen Eckpunkten. Das rosa Gebilde, bildet das Spektrum ab, an dem ich mich befinden kann:

Das Bild zeigt eine Linie mit den Eckpunkten "Bagatellisieren" und "Dramatisieren und ein rosanes Feld dazwischen. In dem Feld steht das Wort "Spektrum"

Ich finde dieses Bild sehr spannend, da es mir gar nicht darum geht, groß zu bewerten, wo es hier am Besten ist, oder dass ich ein Ziel hätte genau in der Mitte zu sein. In einem anderen psychoonkologischen Ratgeber (leider habe ich die Quelle nicht im Kopf), habe ich gelesen, dass es ein Ziel sein kann, dem Krebs /der Erkrankung, im jeweiligen Moment, den richtigen Platz und den angemessenen Raum zu geben.
Ich habe für mich reflektiert, dass ich die letzten zwei Jahre sehr oft auf der Seite des Bagatellisierens war und Einiges an Gefühlen, gar nicht zulassen wollte und unterdrückt habe. Ich wollte einfach, dass dieses Kapitel abgeschlossen oder zumindest weniger relevant ist. Dies ist ja auch teilweise tatsächlich so. Ich denke nicht mehr Tag täglich daran, dass ich Krebs habe/hatte. Mittlerweile vergesse ich sogar meinen Eltern Bescheid zu geben, dass meine Nachsorge Untersuchung okay war / die Tumormarker nicht angeschlagen haben, weil es für mich schon einfach so alltäglich geworden ist. Trotzdem ist das eine Erfahrung, die die allermeisten Menschen in meinem Alter gar nicht machen mussten und die mich natürlich beeinflusst. Ich habe auch aufgrund meiner Erfahrung mit der Endlichkeit des Lebens meinen Job im Herbst gekündigt. Ich merkte, wie wenig Energie ich hatte, und dass ich mehr Zeit haben wollte, mich mit meinem Blog und meiner Geschichte auseinanderzusetzen. Ich wollte nicht nochmal krankwerden und das Gefühl haben, dass ich das, was mir wichtig ist, gar nicht machen konnte.
Ich weiß auch nicht, wie meine Lebenserwartung ist,aber ich denke einfach immer wieder darüber nach, ob, wie, in welchem Ausmaß ein Jahr Chemotherapie auf meinen Körper sich auswirken.

Ich weiß auch, dass es Energie kostet, ständig gegen die Realität (Müdigkeit, depressive Gedanken, Ängste) anzukämpfen und dass es mir Energie gibt, alles verschiedenen Anteile einzuladen und zuzulassen. Ich versuche mir zu erlauben müde und erschöpft zu sein, gerade in Zieten wie Corona. Ich merke einerseits eine große innere Stärke und Gelassenheit, andererseits aber auch eine große Müdigkeit. Ich merke, zum Beispiel dass ich nach langer Zeit jetzt wieder ein Bedürfnis spüre, mich mit anderen Krebs überlebenden, also Menschen, die eine ähnliche Erfahrung durchlebt haben, auszutauschen und mich mehr zu vernetzen und habe ein bisschen zu Gruppen für Menschen wie mich in Berlin recherchiert.
Zum Thema Energie ist mir aber bewusst geworden, dass es eine Ressource gibt, die ich (nicht immer absolut) aber schon sehr konsequent seit circa drei Jahren praktiziere, nämlich die einer Morgenpraxis.

Mein täglicher Prozess zum „Guten Morgen“ – die Morgenpraxis

Bild zeigt eine Matratze, die an einer Wand mit Graphitti angelehnt ist. Darauf steht "Nothing really mattress"Heute ist mir wiedermal bewusst geworden, was für mich seit Jahren meine Realität ist, über die ich meist gar nicht mehr nachdenke. Ich bin heute aufgewacht und mein erster Gedanke war „Oh Gott, fühlt sich mein Körper kaputt, fertig an. Wie kann sich ein Körper so fertig anfühlen“. Nun kennen ja viele Menschen solche Tage, vor allem wenn -mensch viele Verpflichtungen, Kinder, Arbeits- oder private Belastungen hat usw. Ich wiederum habe mir heute echt gedacht, dass bei mir eigentlich jeder Morgen so ist, und das seit Jahren.
Es hat wenig oder für mich keinen spürbaren Einfluss, dass ich nicht spät esse, dass ich seit Monaten praktisch keinen Zucker esse, komplett auf Alkohol und Drogen verzichte, drei Monate gereist bin und keinerlei Arbeitsdruck habe, jeden Tag so lange schlafen kann, bis ich von selbst aufwache usw. Es könnten also viele Faktoren dafür sprechen, dass ich mal ausgeschlafen aufwachen könnte. Aber seit Jahren ist es so, dass ich aufwache und erst einmal denke „Um Himmels willen, bin ich fertig“. An manchen Tagen ist es noch stärker, manchmal schwächer, aber ich kann mich tatsächlich an keinen Morgen mehr erinnern, an dem ich mal frisch (wenn auch noch normal müde) aufgestanden wäre. Ich denke, dass das tatsächlich eine Langzeit auswirkung meiner ganzen Geschichte und Behandlung ist.

Ich erinnere mich gerade an ein Gespräch mit einem Freund. Er erzählte mir, dass er eher mit depressiven Gedanken in der Früh kämpft. Jeden Tag würde bei ihm Mal so starten, dass das Leben anstrengend und sinnlos ist, also mit eher depressiven Gedanken. Er braucht seine seine tägliche Morgenpraxis, um diese negativen Denkmuster etwas zu beruhigen und dann durchaus positiv und motiviert in den Tag starten zu können.

Seit ein paar Monaten habe ich daran gedacht, dass ich nicht unbedingt mit negativen Gedanken in der Früh kämpfe, aber eben mit einem sehr negativen Körpergefühl. Was bedeutet dass denn? Die stärkste Empfindung ist, dass sich meine Muskeln und Sehnen einfach sehr hart, unbeweglich und starr anfühlen. Zusätzlich kommt so ein Gefühl von Schwere dazu, so als ob alle meine Gliedmaßen aus Blei wären. Und zusätzlich ist da einfach so ein Gefühl von Schwäche in meiner Brust, in meinem Zentrum. Wenn ich dann meine Morgenpraxis mit Meditation und Yoga- und/oder anderen Übungen mache, geht es mir danach auch tatsächlich immer besser und ich starte dann auch in den Tag und bin oft produktiv.

Ich mache also täglich die Erfahrung, dass ich mal aufwache und mich fühle, als ob mich ein Hammer getroffen hätte. Aber ich mache auch täglich die Erfahrung, dass ich durch mein eigenes Tun etwas dazu beitragen kann, mich in mir und meinem Körper wohler und fitter zu fühlen. Zu unterschiedlichen Zeiten mache ich verschiedene Dinge. Momentan sieht meine Morgenpraxis in etwa so aus:

  • Aufstehen, Lüften und Futonbett aufrollen, Bettwäsche ins Fenster legen
    So klein sich das anhört. Ich habe es Jahre lang, als ich noch ein normales Bett hatte, nicht geschafft in der Früh das Bett schön herzurichten. Seitdem ich eine Futonmatratze am Boden habe, die aufgerollt werden muss, habe ich in den ersten 5min des Tages schon das Gefühl etwas aufgeräumt zu haben, was sich gut anfühlt.
  • Katzenwäsche

  • Tee aufsetzen und ein Glas warmes Wasser trinken
    Auch das ist ein Erfolg für mich. Mindestens 15 Jahre habe ich immer in der Früh Kaffee auf nüchternen Magen getrunken. Seit längerem merke ich, dass das meinem Magen nicht mehr so gut bekommt. Ich mache mir jetzt immer Tee und was total super ist, trinke ein Glas (0,25l) warmes Wasser, wobei ich etwas kaltes Leitungswasser mit heißem Wasser aufgieße. Warmes Wasser zu trinken hat viele positive Auswirkungen auf den Organismus und kommt sowohl in der traditionelles chinesischen Medizin, als auch im Ayurveda vor.
  • Meditationsraum sauber machen
    Ich meditiere in meiner Wohnküche. Ich räume alles Kleidungsstücke weg, lege meine Decken auf der Couch zusammen und schaue, dass mein Teppich ganz frei ist.
  • 15-30min Meditation und Cantienica Übungen
    Letztes Jahr im Herbst habe ich drei Monate Cantienica Training ausprobiert. Das ist eine Körperwahrnehmungs und -arbeitsmethode, bei der es darum geht, den eigenen Körper vom Fuß bis zum Kopf durchzuscannen und gut auszurichten. Danach meditiere ich entweder selbstständig oder mit einer geführten Meditation. Am Ende verbeuge ich mich vor dem Tag oder spreche mir selbst einen Wunsch oder ein Gebet für den Tag zu.
  • 30-90min Morgenyoga
    Je nachdem wie viel Energie ich habe und ob ich plane am Abend noch Sport oder Yoga zu machen, habe ich verschiedene Sequenzen an Yoga-übungen die von ganz langsam und sanft bis zu anstrengenderen Varianten reichen. Ich merke, dass ich mich total lebendig fühle, wenn ich wirklich zumindest eine Stunde Yoga mache. Jedoch ist für mich der Punkt die Bewegungen bewusst, achtsam und langsam zu machen und mit dem Ziel, meinen Körper zu spüren, ihn in den Tag zu schunkeln und mich gut zu fühlen, als irgendetwas zu leisten oder durchzuziehen.
  • Duschen, Kneipen Anziehen & Frühstück vorbereiten
    Ich schaffe es nicht mit kaltem Wasser zu duschen, was ja auch sehr belebend für Gefäße und Durchblutung ist, aber ich schaue, dass ich nach der warmen Dusche mir die Arme und Beine mit kaltem Wasser abspüle. Dabei gibt es gewisse Bahnen und Richtungen, denen Mensch folgen kann. Das Kneipen ist ja eine alte Methode traditioneller Medizin und arbeitet damit durch Reize (kaltes Wasser) Reaktionen und Effekte im Körper auszulösen (mehr dazu hier).  Beim Duschen fällt es mir sehr schwer im Moment zu bleiben. Meistens rasen meine Gedanken wild umher. Ich versuche aber immer nach dem Duschen Dankbarkeit zu spüren, was für ein Luxus es ist, heißes Wasser zu haben, oder dass der Abfluss funktioniert.

Warum zähle ich so profane Dinge wie Teekochen, Wasser trinken oder Duschen auf? Es geht mir darum zu zeigen, dass ich versuche alle diese Kleinigkeiten in der Früh achtsam und bewusst zu machen. Dadurch habe ich trotz meiner Körperempfindung von „kaputt“ schon lauter kleine schöne oder Erfolgserlebnisse. Ich stehe auf, lüfte meine Wäsche aus und freue mich, dass kalte, frische Luft durch die Wohnung strömt. Ich setze in meinem Teekessel das Wasser auf und freue mich, dass es Strom gibt und dass Menschen rund um die Uhr arbeiten, damit ein Kraftwerk läuft. Ich nehme mein Lieblingsglas aus der Vitrine und freue mich, über die Form. Ich trinke das Wasser und weiß, dass sich mein Magen und Darm über das warme Wasser freuen und sich für ihren Tagesbetrieb vorbereiten. Ich weiß, dass ich durch das nur Wasser und Tee trinken, meine Fastenperioden vom intermittierendem Fasten einhalte, und so mein Darm noch zwei Stunden mehr Zeit hat, um aufzuräumen, bevor er wieder Verdauung hat.

Das Wunder der Achtsamkeit besteht ja nicht darin, jeden Tag ein paar Minuten oder Stunden auf einem Meditationskursen zu sitzen, sondern im Alltäglichen und in den kleinen Dingen die Schönheit des Lebens zu entdecken.
Nun ist mir bewusst, dass ich gerade Single bin, der von zuhause arbeitet und viele Privilegien habe. Jedoch erinnere ich mich, dass ich diese Qualität der Morgenpraxis auch in meiner Behandlungszeit während der Chemotherapie entdeckt habe. Als ich im Krankenhaus in Wien in den warmen Frühsommer Monaten zur Behandlung war, bin ich z.B. morgends meistens gegen 6:30 aufgewacht und eine Runde durch den Krankenhauspark spaziert und habe ein paar Dehnübungen gemacht. Denn oft schon ab 7:45 wurde ich für 10 bis 12 Stunden an den Tropf gehängt und konnte nur mit einem Infusionsständer herumlaufen. Ich habe mich so gefreut, mich einfach frei in der Morgensonne bewegen zu können. Außerdem gab es im Krankenhaus Eichhörnchen und so witzige Feldhamster, eine Besonderheit in Wien.
Während ich als Sozialarbeiter tätig war und zu einer gewissen Zeit in der Arbeit sein musste, konnte ich mir nicht so lange Zeit nehmen, aber ich habe zumindest 10 bis 30min in der Früh meditiert oder irgendetwas gemacht (mich mit einem Ball abrollen oder abklopfen, z.B. Hat ganz schnell einen spürbaren Effekt).

Ich glaube der Punkt ist herübergekommen. Ich finde es ein ganz großes Erfolgserlebnis und eine Sicherheit für den eigenen Körper, wenn ich mir jeden Tag bevor ich arbeite, oder in den Tag starte, Zeit für mich selber nehme. Dann habe ich schon um 8:00 oder 9:00 oder wann auch immer ein Erfolgserlebnis und selbst wenn an dem Tag alles schief geht, ist immerhin schon mal das gelungen. Ich bin selbst auch momentan sehr mit Corona und meinen Ängsten beschäftigt und mir macht die Isolation sehr zu schaffen. Deswegen dachte ich mir, wäre es eigentlich ein guter Zeitpunkt mal das Thema Morgenpraxis aufzunehmen.

In diesem Sinne: Guten Morgen und Viel Kraft für deine Heilung und/oder deine Resilienz durch die Zeit der physischen Isolation zu kommen!

Ressourcen

Ratgeber Fatigue Chronische Müdigkeit – Deutsche Krebshilfe

Cantienica – Im neuen Raum

Leben nach Krebs – Interessensvertretung und Selbsthilfe für Krebsüberlebende im erwerbsfähigen Alter

http://www.kneipp-wassertherapie.de/

 

 


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